Diabetestypen



Diabetes Typ 1

In Deutschland sind ca. 400.000 Menschen an Diabetes Typ 1 erkrankt. Die Zahl nimmt stetig zu. Die Ursachen diesbezüglich sind noch unbekannt. Im Laufe der Erkrankung kommt es zu einem absoluten Insulinmangel. Als Ursache werden Infektionen diskutiert, die eine Autoimmunreaktion anstoßen.


Diabetes Typ 2

In Deutschland leben derzeit ca. 6.3 Mio bekannte Diabetiker, alleine in Bayern sind es nach den neuesten Erkenntnissen bereits 1 Million Menschen. Es wird aber von einer Vielzahl unerkannter Diabeteserkrankungen ausgegangen. Die Zahl der Erkrankten steigt rasant.

Einige Faktoren beeinflussen die Erkrankung: Diabetes in der Familie, Übergewicht, Bewegungsmangel, erhöhte Blutfette und erhöhter Blutdruck. Der Erkrankung liegt eine gestörte Insulinabgabe und -wirkung zugrunde.


Diabetes Typ 3

Dem Diabetes mellitus Typ 3 liegen z.B. Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Gallensteine, langjähriger erhöhtem Alkoholkonsum, sowie Verletzungen der Bauchspeicheldrüse (z.B. nach Unfällen etc.) zugrunde.


Diabetes Typ 4

Beim Gestationsdiabetes handelt es sich um eine Diabetesekrankung in der Schwangerschaft, die in der Regel im 2.-3. Drittel der Schwangerschaft durch die vermehrte Bildung blutzuckersteigernder Hormone auftritt. Meist bildet sich die Erkrankung nach der Geburt wieder zurück.


Diabetes Typ 5

Vererblicher Diabetes, über 3 Generationen bei erstgradigen Verwandten einer Familie nachweisbar; vor dem 25. Lebensjahr auftretend bei nicht übergewichtigen Menschen. Es sind keine Typ-1-Diabetes-Marker nachweisbar in der Familie und beim Betroffenen. 5 verschiedene Typen werden unterschieden und eine häufige Mutation der mitochondrialen DNS.



Prävention von Diabetes mellitus

Verschiedene Faktoren begünstigen die Erkrankung Diabetes mellitus Typ 2:

Hierzu gehören Diabetes mellitus in der Familie, Übergewicht, Bewegungsmangel, erhöhte Blutfette und erhöhter Blutdruck. Oftmals wird die Diabetes-Erkrankung zufällig entdeckt, so dass diese schon mehrere Jahre bestand.

Je früher die Diagnose gestellt wird, umso größer ist der Erfolg nichtmedikamentöser Therapien.

Kochkurse: Auf der letzten Bundesratssitzung vor der großen Sommerpause hat die Mehrheit der Bundesländer für die Umsetzung eines Nationalen Diabetes-plans gestimmt. Diese Entscheidung ist von großer Bedeutung, da sie die Geschlossenheit der Länder in Bezug auf ein politisch vernachlässigtes Gesundheitsthema aufzeigt. Gemäß Bundesrat soll der Nationale Diabetesplan Präventionsstrategien, Früherkennungsmaßnahmen und Vorschläge für neue Versorgungsmodelle und auch die Stärkung der Selbsthilfe beschreiben. Nun ist die Bundesregierung in der Pflicht sich mit dem Antrag auseinanderzusetzen. Dann können wir Ihnen vielleicht auch Kochkurse als Präventionsleistung anbieten.


Arterieller Hypertonus:

Ein erhöhter Blutdruck ist meist nicht spürbar. Ggf. können Kopfschmerzen, ein roter Kopf, Schwindel, Ohrensausen, Nasenbluten und Herzklopfen auftreten. Verschiedene Faktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck in der Familie, erhöhte Blutfette, Stress, Alkohol, Nikotin und ein vermehrter Konsum von Kochsalz beeinflussen die Erkrankung.

Hypercholesterinämie

Cholesterin ist lebenswichtig. Es wird zum Zellaufbau und zur Herstellung von Hormonen und Gallensäure benötigt. Der Körper ist in der Lage einen Teil der benötigten Cholesterinmenge selbst herzustellen, ein Teil wird durch die Ernährung zugeführt. Das Cholesterin lässt sich in HDL (= gutes Cholesterin) und LDL (= schlechtes Cholesterin) unterscheiden. LDL führt zu Ablagerungen an den Gefäßwänden, HDL löst und transportiert diese zum Abbau in die Leber.

Der Wert des HDL-Cholesterins sollte möglichst hoch sein, der des LDL-Cholesterins möglichst niedrig, beim Diabetiker das HDL > 45, das LDL< 100.

Zu den Blutfetten gehören auch die Triglyceride. Diese setzen sich u.a. aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren zusammen und dienen dem Körper als Energiespeicher. Z.B. wird ein Teil des aufgenommenen Zuckers in Triglyceride umgewandelt. Überschüssige Blutfette lagern sich an den Gefäßwänden ab. Durch diese Ablagerungen werden die Gefäße verengt. Dieser Prozess nennt sich

Atherosklerose

Durch die Gefäßverengung werden die Organe schlechter mit Blut versorgt. Beispiel: Eine Unterversorgung des Herzmuskels verursacht die Beschwerden der Angina pectoris.

Ein über die Norm hinausgehende Ansammlung von Blutfetten im Blut nennt man

Hyperlipidämie

Behandlung: Therapie mit richtiger Ernährung. Vermindern Sie Ihr Körpergewicht (Bewegung erhöhen und Fett in der Ernährung einsparen!), erforderlichenfalls medikamentöse Therapie, Laborwertkontrollen.

Gicht

Die über die Norm hinausgehende Ansammlung von Harnsäure im Blut nennt man Hyperuricämie. Der erhöhte Harnsäurespiegel bewirkt für sich alleine noch keine klinischen Beschwerden. Abhängig von der Höhe und Dauer seines Bestehens kann er aber zu Ablagerungen von Harnsäure an bestimmten Stellen des Körpers führen. Anhäufungen von Kristallen können z.B. in den Gelenken zur Gicht oder in der Niere zu Harnsteinen führen. Hierzu trägt zum einen eine angeborene Stoffwechselstörung bei. In der modernen Lebensführung finden sich aber meist noch weitere begünstigende Ursachen.


Folgeerkrankungen

Bei langjährig schlechter Blutzuckereinstellung drohen Komplikationen an Gefäßen und Nerven. Es kann zur Schädigungen besonders an Augen, Nieren, am Nervensystem, Herz und Gefäßen kommen. Die Schädigungen an Nerven und Beingefäßen zusammen- genommen führen dann zum diabetischen Fußsyndrom.

Schädigung der kleinen Gefäße:

AUGEN: führt zu Gefäßneubildung, Blutungen in der Netzhaut (Retinopathie). Kontrolle durch den Augenarzt jährlich bei unauffälligem Ergebnis, in engeren Abständen bei krankhaften Befunden.

Bei Vorliegen einer Retinopathie: Blutzucker im Normbereich / Blutdruck im Normbereich / kein Nikotin!

NIEREN: Eiweißausscheidung (Albumin) im Urin, jährliche Kontrolle im Speziallabor, bei vermehrter Eiweißausscheidung: Kontrollen jedes Quartal. Wenn bei Ihnen erhöhte Eiweißausscheidung festgestellt wurde, kann man das Fortschreiten verhindern und teils auch eine Verbesserung erzielen, wenn Sie folgende Ziele erreichen:

Blutzucker im Normbereich, Blutdruck im Normbereich, kein Nikotin! (Evtl. Gabe von spezif. Medikamenten)

NERVEN: Peripheres Nervensystem (Hände u. Füße)
Symptome: Kribbeln, Ameisenlaufen, Taubheitsgefühl, Vermindertes Kalt-/Warmempfinden, Schmerzen

AUTONOMES NERVENSYSTEM (nicht willentlich beeinflussbar)
- Magen (verzögerte Magenentleerung)
- Darm (gestörte Darmtätigkeit)
- Harnblase (mangelnde Entleerung, häufige Infektionen)
- Herz (verminderte Wahrnehmung von Herzschmerzen, Herzklopfen, beschleunigter Puls)
- Geschlechtsorgane (Mangel bzw. Verlust von Lust an Sexualität, Orgasmusstörungen; beim Mann: Einschränkung der Erektionsfähigkeit; bei der Frau: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr)

Schädigung von Nerven an den Füßen führt zum diabetischen Fußsyndrom:
Menschen, die kein Gefühl mehr an den Füßen haben, können ihre Füße falsch oder zu lange belasten. Sind Sie nicht auch schon mal wo zu lange gestanden und haben dann festgestelllt: „Jetzt tun mir die Füße weh…“. Wenn Sie das noch merken, entlasten Sie Ihre Füße – wenn die Nerven Ihnen das nicht mehr mitteilen, haben Sie zu lange das Gewicht an der falschenStelle und so kann es zu Wunden oder Fehlbelastungen mit Schäden am Fußskelett kommen.

Achten Sie also auf regelmäßige Kontrolle Ihrer Füße, schauen Sie sie selbst regelmäßig an oder bitten Sie Partner oder Freunde darum. Wenn Sie eine Wunde feststellen, die unbekannt lange besteht oder am dritten Tag nach Entdeckung nicht verheilt, zeigen Sie sie sofort Ihrem Arzt. Verlieren Sie keine Zeit: Alle 19 Minuten findet in Deutschland eine diabetesbedingte Amputation statt. So können Sie vermeiden, dazuzugehören.

Schädigung der großen Gefäße:

- Herz (belastungsabhängige Beschwerden, z.B. Atemnot, Brennen, Engegefühl)
- Schmerzen am Arm / Schulterblätter / Kieferwinkel, (Besserung in Ruhe und durch Nitro-Spray)
- Halsgefäße (Schlaganfall)
- Hauptschlagader, Beingefäße (belastungsabhängige Beschwerden, z.B. Schmerzen in der Muskulatur, Schaufensterkrankheit)

Bei Auftreten o.g. Beschwerden sofortige Vorstellung beim Arzt: Im Vergleich zur nichtdiabetischen Bevölkerung ist das Risiko bei Menschen mit Diabetes mellitus für Herzinfarkt und Schlaganfall 4,2 fach, das Risiko für Amputationen 20-fach erhöht!

Eine ausführliche Information erhalten Sie im Rahmen einer Schulung.



Diabeteskurs für Typ 1

Der Kurs findet im zeitlichen Rahmen von 12 x 45 min statt und findet in der Regel tagsüber statt. Es werden aber auch Abendkurse angeboten.

Folgende Inhalte werden besprochen:
Ursache d. Diabetes mellitus, Hyperglykämie (Überzucker), Ketoazidose, Insulinarten, Hypoglykämie (Unterzucker), Ernährung (Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Getränke, Süßungsmittel), Berechnung und Verteilung der Kohlenhydrate, Insulininjektion, Blutzuckerselbstkontrolle, Insulindosisanpassung (Krankheit, Sport), Folgeerkrankungen, Fußpflege, Soziales, Vorstellung einer Insulinpumpe.

und nach vorheriger telefonischer Vereinbarung:

Diabeteskurs für Typ 2

Der Kurs findet im zeitlichen Rahmen von 12 x 45 min statt und findet in der Regel tagsüber statt. Es werden aber auch Abendkurse angeboten. Folgende Inhalte werden besprochen: Was ist Diabetes mellitus? Hyperglykämie (Überzucker), Verschiedene Tabletten- und Insulinarten zur Blutzuckertherapie, Hypoglykämie (Unterzucker), Blutzuckerselbstkontrolle, Ernährung (Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Getränke, Süßungsmittel), Berechnung und Verteilung der Kohlenhydrate, Verschiedene Insulinarten zur Blutzuckertherapie, Insulindosisanpassung, Insulininjektionstechnik, Besondere Situationen (z.B. Reisen, Sport), Folgeerkrankungen, Soziales, Führerschein, Fußpflege, Bewegungstherapie (nach persönlicher Vereinbarung).



Diabeteskurs für Typ 3

Der Kurs findet im zeitlichen Rahmen von 12 x 45 min statt und findet in der Regel tagsüber statt. Es werden aber auch Abendkurse angeboten.

Folgende Inhalte werden besprochen:
Ursache d. Diabetes mellitus, Hyperglykämie (Überzucker), Ketoazidose, Insulinarten, Hypoglykämie (Unterzucker), Ernährung (Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Getränke, Süßungsmittel), Berechnung und Verteilung der Kohlenhydrate, Insulininjektion, Blutzuckerselbstkontrolle, Insulindosisanpassung (Krankheit, Sport), Folgeerkrankungen, Fußpflege, Soziales, Vorstellung einer Insulinpumpe.



Schwangerschaftsdiabetes

In der Regel wird wegen des akuten Auftretens und der gebotenen Eile, um einen Schaden bei der Entwicklung des Babys zu vermeiden, nicht gewartet, bis eine Gruppe zusammenkommt. Die Inhalte werden individuell im Einzelgespräch darlegt. Folgende Inhalte werden besprochen: Was ist Diabetes mellitus?, Schwangerschaftsdiabetes, Ernährung in der Schwangerschaft, Zielwerte, Blutzuckerselbstkontrolle, Therapiemöglichkeiten, Notwendige Untersuchungen / Zusammenarbeit mit dem behandelnden Gynäkologen.



Kochkurse:

Die Kochkurse sind Bestandteil der Diabetesschulung, um gemäß der Nationalen Versorgungsleitlinie Diabetes den krankheitsspezifischen Umgang mit Lebensmitteln selbst zu erfahren und zu erlernen.



Ernährungskurs Body-Med

Der Kurs findet derzeit regelmäßig montags abends statt, betreut von der Diabetesassistentin Petra Marr-Eberhardt.

>> Team / Petra Marr-Eberhardt



Bluthochdruck

Der Kurs findet im zeitlichen Rahmen von 4x60 min statt und findet in der Regel abends statt.

Folgende Inhalte werden besprochen: Blutdruckmessung, Ernährung, körperliche Bewegung, Ernährung (Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Getränke, Süßstoffe), Salzreduktion, Medikamente, Rauchen, Streß, Blutdruckkrise.



Kurs zur Selbstmessung der Blutgerinnung (INR-Kurs)

Der Kurs findet bei Erreichen der erforderlichen Gruppenstärke auch in den Räumen des Diabeteszentrums statt.


Diabetessportgruppe


Sie möchten Ihre Blutzuckerwerte verbessern? Eine Therapie finden, die nachweislich besser wirkt als viele der zugelassenen Diabetesmedikamente und ohne Nebenwirkungen Ihren Langzeitzuckerwert bis zu zwei Prozentpunkte sinken lässt? Und vielleicht auch noch Ihr Gewicht reduzieren?

Die Lösung ist regelmäßige, richtig dosierte Bewegung unter fachlicher Anleitung.

Sportliche Betätigung führt zu:
Senkung des Blutzuckers
Reduktion der Insulinresistenz
Gewichtsreduktion
Verbesserung der Blutfette
Senkung des Blutdruckes
Minimierung der Risikofaktoren
Verbesserung der Körperwahrnehmung und der Lebensqualität
Verbesserung der Lebenserwartung
Verbesserung der Beweglichkeit und Geschicklichkeit
Sozialen Kontakten
Mögliche Reduktion oder Weglassen der Diabetes-Medikation.

Lassen Sie Ihre eigenen Ausreden nicht gelten:
„Ich hab heute keine Zeit. “
„Ich beginne lieber morgen als heute.“
„Ich fühl' mich heute nicht so gut.“
„Das schaffe ich zeitlich wegen meiner vielen Arbeit nicht.“
„Ich wollte doch noch meine Freunde / die Familie besuchen.“
„Heute muss ich noch Einkaufen. “
„Der Wohnungsputz hat Vorrang.“
„Die Gartenarbeit ist ja auch Sport.“
„Mein Tag war so anstrengend, ich habe keine Lust mehr...“

Derzeit gibt es zwei aktive Gruppen beim TSV Solln, in die Sie jederzeit einsteigen können - sei es auch nur zu einer kostenlosen Proberunde.

DIABETESSPORTGRUPPE 1: Wann: Montags 10.00 – 11.30 Uhr Wo: Vereinsheim Bezirksportanlage Herterichstrasse 139, 1.Stock Erreichbarkeit: Buslinie Nr. 134, Haltestelle Parkstadt Solln.

DIABETESSPORTGRUPPE 2: Wann: Dienstags 20:15 – 21.30 Uhr Wo: In der Turnhalle Herterichstrasse (Eingang Stridbeckstrasse, neben der Feuerwehr) nach telefonischer Anmeldung bei Frau Oechsner (Mobil-Tel.: 0177 - 2818 130)

Voraussetzung: Mitgliedschaft im TSV Solln. Erreichbarkeit: Buslinie Nr. 134, Haltestelle Stridbeckstrasse.

Eingangsvoraussetzung ist ein von Ihrem Hausarzt oder Diabetologen auszufüllendes Eignungsformular. Sie können auch eine teilweise Kostenerstattung durch Ihre Krankenkasse erreichen.

In jeder Gruppe wird auf Ihre individuelle Leistungsfähigkeit Rücksicht genommen. Ein spezieller Sportdress ist nicht erforderlich.

Gruppenleiterin: Verena Oechsner, Gymnastiklehrerin mit Zusatz qualifikation Diabetes- und Rehasport.


Neupatienten


Wir möchten Sie in unserer Praxis herzlich willkommen heißen und Sie umfassend über unser Praxisteam, unsere Angebote, notwendige Kontrolluntersuchungen und Formalitäten informieren.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und Wartezeiten möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie für jeden Arztkontakt und Untersuchungen einen Termin zu vereinbaren.
Bei plötzlich auftretenden Problemen bitte zunächst anrufen und um Rat fragen.
In Notfällen behandeln wir Sie selbstverständlich auch nach individueller Vereinbarung kurzfristig.

Bei eingeschobenen Terminen bitten wir Sie, sich auf evtl. auch längere Wartezeiten einzustellen. Aufgrund unserer individuellen Betreuung sind unvorhergesehene Wartezeiten leider nicht zu vermeiden, wir bitten Sie hierfür um Verständnis.

Beim ersten Besuch im Quartal in unserer Praxis bitten wir um Vorlage eines Überweisungsscheines vom Hausarzt. Im Anschluss finden Sie eine Auflistung von notwendigen Routineuntersuchungen, deren Unterlagen Sie bitte zum Arztkontakt mitbringen. Einige Untersuchungen können beim Hausarzt oder auch in unserer Praxis durchgeführt werden, dadurch möchten wir Doppeluntersuchungen vermeiden.

Bitte legen Sie uns Ihren Gesundheitspass vor, um Labor- und Untersuchungsergebnisse einzutragen und bringen Sie immer Ihr Blutzuckertagebuch mit.

Vierteljährliche Kontrolluntersuchungen vom Hausarzt oder von uns:
Rotes Blutbild, HbA1c (Langzeitblutzucker), Kreatinin

Vorschriftsmäßig bei uns:
Blutdruck, Größe, Gewicht, Urin, Fußinspektion

Jährliche Kontrolluntersuchung vom Hausarzt oder von uns:
Rotes Blutbild, HbA1c (Langzeitblutzucker), Kreatinin, Blutfette, Urin, Microalbumin im Urin, EKG
Beim Augenarzt:
Untersuchung des Augenhintergrundes

Vorschriftsmäßig bei uns:
Neurologische Fußuntersuchung, Blutdruck, Größe, Gewicht, Urin

Eine der Grundlagen Ihrer Behandlung ist die Schulung, in der Sie Informationen rund um den Diabetes erhalten. Dadurch werden Sie in die Lage gebracht, Ihre Stoffwechselsituation zu verbessern und im Alltag, im Urlaub oder in Sondersituationen sicherer mit Ihrer Erkrankung und Ihrer Therapie umzugehen. Dies wird dazu beitragen Folgeerkrankungen zu verhindern und Ihr körperliches Befinden zu verbessern bzw. zu erhalten.

Wir informieren in Einzel- oder Gruppengesprächen über Diabetes mellitus Typ 1, Typ 2 mit Ernährungs-/ Tabletten- / Insulintherapie, Diabetes in der Schwangerschaft, Insulinpumpentherapie und Unterzuckerungswahrnehmung. Die Inhalte der verschiedenen Kurse richten sich nach Ihrem Diabetestyp und nach dessen Behandlung.

Sie erhalten Information über die Ursachen bzw. Entstehung von Diabetes mellitus, Tablettenarten, Insulinarten und -wirkung einschließlich Dosisanpassung, Über- und Unterzucker, Ernährung einschl. Getränke, Süßungsmittel, Blutzuckerselbstkontrolle, Folgeerkrankungen, Fußpflege, Soziales, Führerschein, Verhaltensweisen in besonderen Situationen.

Wir bieten auch Schulungen bei Bluthochdruck an.

Sie möchten Ihre Blutzuckerwerte verbessern? Eine Therapie finden, die nachweislich besser wirkt als viele der zugelassenen Diabetesmedikamente und ohne Nebenwirkungen Ihren Langzeitzuckerwert bis zu zwei Prozentpunkte sinken lässt? Und vielleicht auch noch Ihr Gewicht reduzieren? Wir haben eine Diabetessportgruppe gegründet. Diese findet jeden Dienstag von 15.00 - 16.30 Uhr in der neuen Turnhalle TSV Solln, Herterichstraße 151, mit Herrn Dr. med. Grünerbel und der ausgebildeten Sportlehrerin Frau Oechsner statt. Voraussetzung: Mitgliedschaft im TSV Solln.

Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an.


Herzsportgruppe


Alle, die einen Herzinfarkt hatten oder eine Herzkranzgefäßerkrankung haben, wissen, wie wichtig dosierte Bewegung unter fachkundiger Anleitung ist.

Sie reduzieren Ihr Risiko für einen (erneuten) Herzinfarkt, erhöhen Ihre körperliche Fitness und bleiben leistungsfähig.

Für alle Interessenten aus dem Raum Sendling-Solln-Fürstenried-Forstenried bietet der TSV Solln jetzt auch eine Herzsportgruppe an.

HERZSPORTGRUPPE:

Wann: Mittwoch 08.15-09.45 & Freitag 17:00-18:30
Wo: Neue Turnhalle TSV Solln Herterichstraße 151

nach telefonischer Anmeldung bei Frau Oechsner (Mobil-Tel.: 0177 - 2818 130). Voraussetzung: Mitgliedschaft im TSV Solln.

Erreichbarkeit: Bushaltestelle Linie 134, Sollner Strasse.

Eingangsvoraussetzung ist ein von Ihrem Hausarzt auszufüllendes Eignungsformular und ein Belastungs-EKG. Sie können nach Verordnung durch den Hausarzt auch eine Kostenerstattung durch Ihre Krankenkasse erreichen.

In jeder Gruppe wird auf Ihre individuelle Leistungsfähigkeit Rücksicht genommen. Ein spezieller Sportdress ist nicht erforderlich, wählen Sie bequeme und nicht beengende Kleidung.

Gruppenleiterin: Verena Oechsner, Gymnastiklehrerin mit Zusatzqualifikation Diabetes- und Rehasport.